Ostertaler-Tagebuch

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Bier

Stiftung Biertest



Heute im Test: Oettinger Hefeweizen.
Oettinger Hefe

Für etwas weniger als die Hälfte dessen, was ein Kasten normales Hefeweizen kostet, kriegt man hier ein Weizen, das sich durchaus nicht zu verstecken braucht. Es schmeckt nicht ganz so frisch wie ein Franziskaner und nicht ganz so hefig wie ein Erdinger, aber dennoch handelt es sich hierbei um ein Bier, das jeden Weizenbiertrinker bisher mindestens zufrieden gestellt hat, mich persönlich ob des unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnisses sogar überzeugt hat.

Die Farbe ist typisch weizenbiermäßig, die Hefe verteilt sich schön gleichmäßig und auch die Schaumkrone ist so, wie eine Weizenschaumkrone sein soll: leicht cremig und nicht zu schnell zusammensackend.

Der Kopfwehfaktor hält sich im Gegensatz zum unsäglichen Pilsgebräu der gleichen Brauerei auf sehr niedrigem Niveau, ich würde sogar fast sagen, daß das Erdinger aus der Bar da einen deutlich höheren Faktor besitzt. Einschränkend dazu ist aber zu empfehlen, das Bier höchstens mit andern Weizenbieren durcheinander zu trinken und keinesfalls mit Pilsen oder gar Wein oder schlimmerem, dann passiert das, was bei vielen Bieren passiert: in Kombination macht's doch durchaus schlapp, unfit und auch mal kephale Pein.

Fazit dennoch: eine echte Alternative für jeden, der gerne Weizenbier trinkt. Für mich als jemand, der eigentlich lieber Pils trinkt, allerdings auf Dauer keine Lösung. Aber gerade jetzt im Sommer als Ergänzung zur Standardflüssignahrung durchaus empfehlenswert!
19.7.06 03:54


Sauf Dich schlank!



Um ein Gramm Wasser im Temperaturbereich zwischen 273,15 und 373,15 Kelvin (0° bis 100°C) um ein Grad zu erhitzen, benötigt man durchschnittlich eine Kalorie. Da Bier zum größtenteil eben aus Wasser besteht, können wir davon ausgehen, daß wir also, um einen Liter fünf Grad kaltes Bier auf Körpertemperatur zu bringen, ça. 32000 Kalorien verbrauchen.

Dummerweise enthält Bier je Liter aber bereits 410000 Kalorien, also mehr als das Zehnfache. Der lange Zeit im Internet und per E-Mail kursierende Diätplan, durch das Trinken von kaltem Bier abzunehmen, ist also auch rein rechnerisch falsch und wird dementsprechend nicht nur augenscheinlich durch die allerorten vor allem in der jetzt gerade beginnenden Sommerzeit zutage tretenden Bierwampen widerlegt.

Aber: gar so böse ist Bier nun auch nicht! Denn:

"Bier enthält wenig Kalorien. Lebensmittel mit wenig Kalorien sollten bei einer Reduktionsdiät die Hauptanteil der Nahrung ausmachen." (Quelle)


Nun denn, auf meine Reduktionsdiät!1 Prost, Freunde!

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1Die ich ja auch sooo nötig habe...
18.5.06 02:34


Stiftung Biertest I: Karlsberg Urmild



Hiermit wird eine neue Kategorie eingeführt, nämlich die Kategorie "Bier", die Beiträge rund um das Thema Bier, sonstige Alkoholika sowie deren Konsum und die evt. Folgen davon enthalten wird, möglicherweise werden in nächster Zeit auch einige alte Beiträge umgruppiert.

Doch nun mal Tacheles: wichtiger Bestandteil dieser Kategore soll die "Stiftung Biertest" werden, in welcher ich in unregelmäßigen Abständen neue und/oder interessante Biere vorstelle.

Die Brauerei Karlsberg ist vor allem für zwei Produkte bekannt: für den Klassiker Karlsberg Urpils , aber bundesweit vor allem für das unsägliche Cola-Bier-Mischgetränk "Mixery", mit dem es der saarländischen Brauerei endlich einmal, einen Trend genau im richtigen Zeitpunkt und nicht fünf Jahre zu früh zu erkennen.

Zu früh? Völlig richtig! Ob die Einführung des Karlsberg-Party-Fasses in den Siebzigern, die Einführung des Dosenbiers nach Deutschlands in den Achzigern oder das erste deutsche Bier in Plastikflaschen: stets war die Brauerei ihrer Zeit voraus und zog sich nicht selten das Gespött der Konkurrenz zu.

Oft lag das aber auch an den fragwürdigen Werbekampagnen, die solche Neuerungen gleich wieder verschwinden ließen. So gab es Ende der Neunziger ein Bier namens "Blonde", das mit der Losung "Das Bier, für alle, die eigentlich gar kein Bier trinken" und dazu dem Bild einer stark überschminkten jungen Frau beworben wurde.

Jahre später kommt die Brauerei Beck's mit einem Beck's Gold, das weggeht wie nix, so daß bald zahlreiche andere Brauereien nachziehen, so z.B. auch die Bitburger Brauerei, die ihre Produktlinie damit auf gleich zwei Vollbiere erweitert. Der Erfolg ist mit einer Marketingkampagne zu erklären, die die milden Biere zusammen mit jungen, hippen Leuten auf noch hipperen Partys zeigt, während die Reklame für die "klassischen" herben Biere eher auf "uns Männer" abzielt...

Nun, auch Karlsberg will auf den Zug, der nun nicht mehr der eigene ist, aufspringen und bringt ein Karlsberg Urmild heraus und unterstützt diese "Uraufführung" durch die Gratis-Dreingabe je einer Flasche zu jedem Kasten Urpils.

Und so bin auch ich an eine Flasche dieses Biers gekommen.

Karlsberg Urmild

Die Aufmachung ist typisch für die Biere dieser neuen Generation: Weißglasflasche, Etikett in Gold- und Silbertönen, ansonsten aber auch dem "großen Bruder", dem Urpils, ähnlich.

Die Drehzahl liegt mit 4,4 Volumenprozent Alkohol ein wenig unter der des großes Bruders (4,8%), was aber für ein "Sommerbier" durchaus in Ordnung ist.

Geschmacklich offenbart sich dann aber der gewaltige Unterschied: Kölsch ist ein richtig herbes Bier gegen das, was hier aus der Flasche raussuppt. Fast ist die Brühe schon süß zu nennen, fruchtig aber allemal.

Der Kopfweh- und Schädelfaktor kann aufgrund der verköstigten Menge nur geschätzt werden, aber der dürfte sich in Grenzen halten, wenn die Qualität mit dem des ersten Urbieres vergleichbar ist.

Fazit: Nunja, die Werbung von damals hatte recht, halt ein Bier für die, die eigentlich gar kein Bier trinken. Sozusagen ein Frauenbier...

(Ich weiß, daß es viele Frauen gibt, die gerne und auch viel Bier trinken. Aber viele eben auch nicht! Im Gegensatz zu den allermeisten Männern...)
12.4.06 22:04


Begegnung der dritten Art



Nach einem zugebenermaßen etwas turbulenten Abend mit den Stationen zuhause, Bar, Red Cat, Fußmarsch, Bar, Aufenthaltsraum (11.) und dann irgendwann wieder doch Heimweg unterkam mir auf letzterem doch ein etwas arg seltsames Erlebnis...

Man stelle sich vor, ich radele auf einem altersschwachen Kettler-Alu-Damenrad (trotz Alu irgendwie verrostet, wie geht das?) von der Uni Richtung Heimat. Wer den Weg nicht kennt, möchte sich dazu bitte noch ein Stück nicht bebautes Ackerland zwischen Uni und Mainz-Bretzenheim vor Augen führen, das nur durch einen zwar geteerten, aber dennoch mäßig beleuchteten Fuß- und Radweg durchkreuzt wird.

Nun also komme ich aus dieser Kulisse herausgeradelt und fluche irgendwas vor mich hin, weil ich fast in eine der abseitigen Matschpfützen abgerutscht wäre, derweil ich wieder in "zivilisierte" Gegenden gelange und außerdem aus dem Augenwinkel gerade noch gewahr werde, daß da eine Frau entgegenläuft, die möglicherweise meine Flüche auf sich bezogen haben könnte.

Da mich mein schlechtes Gewissen plagte, beschloß ich umzukehren und mich wennmöglich bei der Dame zu entschuldigen. Alsbald wurde ich ihrer wieder gewahr, doch noch bevor ich zu irgendeiner Entschuldigung anheben konnte, wurde mir folgendes zuteil: "Hauen sie ab!"

Dennoch musste ich alleine aus verkehrs- und wendetechnischen Gründen an der armen Dame vorbeifahren, wenden und dann wieder vorbeifahren.

Das hat die Sache nicht unbedingt verbessert: Anscheinend muß ich auf die arme Frau gewirkt haben wie der leibhaftige Teufel, denn obgleich ich ihr mehrfach -langsam vorbeiradelnd- versicherte, daß ich nichts böses wolle, duckte sie sich hinter ihre Handtasche und rief in regelrecht flehendem Ton "Haunse ab, bitte, haunse ab!"

Dabei wollte ich mich eigentlich nur entschuldigen...
23.2.06 05:41


Reverse-Striptease



Wer schon immer mal wissen wollte, wie man sich sexy anzieht oder zumindest, was man im Suff dafür hält, der klickt auf das Vorschaubild und kann sich ein dolles Video runterladen (ca. 20 MB).

Reverse Striptease

Man beachte auch Sonias dem Vollrausch entsprungene tolle Kommentare sowie das Flaschenklimpern im Rucksack. 1a-Porno!
16.2.06 13:53


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