Ostertaler-Tagebuch

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Neues im Osten



Saparmyrat Nyýazow ist tot. Beser bekannt war er unter seinem von sich an sich selbst verliehenen Beinamen Turkmenbaschi, was soviel heißt wie "Obermotz aller Turkmenen", ziemlich frei übersetzt. Als solcher war er ein gar wunderlicher und ziemlich verrückter, nunja, Diktator, von sich selbst dermaßen eingenommen, daß er ein gar großes Bohei rund um seine Person (und seine Familie) veranstaltete. Nicht nur, daß überall in der verarmten, kleinen zentralasiatischen Republik Turkmenistan Denkmäler von ihm und seinen Liebsten stehen -teils mitten in der Wüste!, daß eine ganze Stadt nach ihm benannt wurde, nein, auch Wochentage und Monate wurden auf seinen und die Namen seiner Sippschaft getauft.

Saparmyrat Nyýazow ist gestern gestorben. Wer auch immer sein Nachfolger wird (derzeit führt der vormalige Vize-Ministerpräsident Gurbanguly Berdymuchammedow die Amtsgeschäfte), muß sich tierisch ins Zeug legen, um sich als noch krankeres, selbstverliebteres Arschloch zu profilieren.
22.12.06 20:29
 


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