Ostertaler-Tagebuch

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Photo der Woche



Buh!
(Klick zum Vergrößern)
Mein Auto an der Straße von Körborn nach Thallichtenberg. Im Hintergrund der Bergfried der Lichtenburg und in der Bildmitte etwa der Weiselberg.

Nikon D50 mit Sigma 18-200mm/3,5-6,3 bei 18mm, beschnitten, Sepia, Kontrast hoch und Helligkeit runter. EXIF trotzdem dabei.
1.8.06 04:14


Es ist vollbracht



Zwar schon ein paar Tage her, aber mir darf gleich mehrfach gratuliert werden, und zwar in der Reihenfolge (chronologisch).


  • 28.7.2006: Diplomprüfung Zoologie mit 1,3 bestanden.

  • 3.8.2006: Ich bin Onkel geworden, der Kleine heißt Max und praktischerweise genau wie ich mit Nachnamen. Meiner Schwester Petra und dem stolzen Papa Jesco darf natürlich auch gratuliert werden. :-)

  • 6.8.2006: Ich bin heil von Wacken zurückkommen!


Punkt 1 hat mich spontan dazu veranlasst, Punkt 3 in Angriff zunehmen, Punkt 3 hat aber leider auch dazu geführt, daß ich von Punkt 2 erst gestern abend gehört habe.

Mehr zum Wacken allerdings demnächst!
7.8.06 22:08


Achtung Durchsage!



Die geschätze Leserschaft wird gebeten, meiner neuen Photographieseite Beachtung zu schenken.
15.8.06 13:16


Danke für Ihr Verständnis



Der geschätzten Leserschaft wird nicht entgangen sein, daß neue Einträge in letzter Zeit nur noch sporadisch kommen, was unter anderm damit zu tun hat, daß ich in letzter Zeit entweder wenig Zeit hatte oder aber unterwegs war. Manchmal war ich aber auch schlicht und einfach zu faul.

Als kleinen Ausblick darf ich schonmal verkünden, was demnächst hier oder auf meiner Photographieseite zu erwarten ist:

  • Wacken-Rückblick (mit Photos hauptsächlich von Besuchern)

  • Up From The Ground-Bericht (mit Photos hauptsächlich der aufspielenden Bands)

  • selbstverfreilich werden auch die jeweiligen Photos der vergangenen Wochen nachgereicht

31.8.06 23:16


Kropfhals



Über Anglizismen läßt sich trefflich streiten. Mancheiner -wie die sicherlich ehrenwerten Damen und Herren der "Gesellschaft für deutsche Sprache"- hält sie für Sprachverschmutzung und sucht krampfhaft für jedes englische Lehnwort ein "besseres" deutsches Wort, dabei gehen die Herrschaften am Wochenende bestimmt auch mal Tretboot (Boot kommt von englisch boat) fahren und ziehen bei kühler Witterung auch mal einen Pullover (engl. für "Überzieher") an.

Wieder andere finden das alles ganz hip, cool und trendy und usen english Words, wo auch immer das auch nur halbwegs "Sinn macht".

Die Wahrheit liegt allerdings mitnichten irgendwo da draußen, sondern vielmehr dazwischen. Bestimmte englische Wörter sind einfach sinnvoll, weil eine deutsche Übersetzung viel zu umständlich zu gebrauchen, mißverständlich oder schlichtweg albern wären. Als Beispiele seien genannt "Internet" oder "Skateboard". "Zwischennetz" klingt eher nach einem Einsatz in der Unterhose, und "Schlittschuhmäßiges Rollbrett" trifft erstens nicht ganz die Sache, ist zweitens unzweckmäßig lang und klingt zum dritten recht albern.

Andere Anglizismen sind schleichend in die deutsche Sprache eingewandert und haben deutsche Wörter, die ihren Sinn genauso gut oder gar besser erfüllen, verdrängt. Z.B. weiß bei einem "Ticket" ohne nähere Spezifizierung kein Mensch, ob es sich um eine Fahrkarte, einen Flugschein, ein Kinobillet oder gar einen LSD-Trip1 handelt. Das kann man als Vor- oder auch auch als Nachteil sehen.

Völlig unsinnig ist es aber, eindeutige, existierende deutsche Wörter durch ebenso eindeutige englische zu ersetzen, nur weil das moderner klingt und sich ein Produkt dadurch möglicherweise besser verkauft. Großmeister dieser Disziplin sind die Werbeabteilungen der Deutschen Bahn sowie der T-com (einstens Telekom), die gar eigens gar nicht existierende pseudoenglische Wörter erfinden, z.B. "Service Point" oder "Freecall".

Ganz großes Kino ist es dann aber, wenn Englisch mit Deutsch und Französisch gemischt wird:
Schnellzug-Pralinen

Darf man die nur in Schnellzügen der Deutschen Bahn essen?

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1 Ja, auch "Trip" ist ein Anglizismus. Aber" LSD-Kurzreise" klingt doch auch irgendwie albern, oder?
31.8.06 23:44


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