Ostertaler-Tagebuch

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Wochenendbericht



Nun haben wir zwar schon einen Mittwoch, dennoch muß ich einfach noch einen Bericht vom letzten Wochenende nachliefern:

Zunächst Freitag. Eigentlich wollt ich ja auf das Punkkonzert im JUZ Bretzenheim, weil das so schön um die Ecke liegt, aber dann wollte wieder mal keiner mit, also hab ich bis nachts um halb eins daheim rumgesessen und überlegt, ob ich noch in die Stadt soll oder nicht.
Natürlich bin ich dann doch noch, und es war, äh, lustig und, äh, alkoholgetränkt, wie man das halt so kennt, und natürlich wiedermal früh.

Die weitere Wochenendplanung sah dann wie folgt aus:
Sa. 16:00-19:00h: Probe
Sa: 19:30-open end: Grillen beim Gunther in Kaff 1
So: 9:00h: Kommunionsgottesdienst meiner Nichte in Kaff 2 (praktischerweise Nachbarkaff von Kaff 1)

Am Samstag ist die Probe dann glücklicherweise ausgefallen, so daß ich Zeit hatte, nach dem Aufstehen nicht bloß zu duschen, sondern auch ein paar dringendst zu erledigende Dinge aufzuarbeiten, z.B. Wäsche aufhängen (feuchte Wäsche im Korb schimmelt nämlich so schön.) Abends dann aber dennoch Bandgrillen beim Gunther, und hach, was war das schön. Abgesehen davon, daß viele wichtige, interessante und auch lustige Dinge zur Sprache kamen, habe ich es zum ersten mal in meinem Leben geschafft, eine Melodie zu furzen.

Grill
Lecker Flaaaaaaiiisch!


Pilzegrillen (in Wirklichkeit ein Endstück von einer Fleischwurst)


50% der anwesenden Sternfrüchte... (Meinereiner und Gunther)


...und die andere Hälfte (Sonia und Steffi)

Dummerweise wurde es über alledem immer später resp. früher, so daß ich den Gottesdienst hab ausfallen lassen und stattdessen dann erst nach der Kirche nach Kaff 2 gefahren bin, um daselbst dann mit meinem feinen Anzug gleich erstmal äußerst opulent zu speisen.


Lecker Essen...


...und was man damit anstellen kann.

Auch die Familie mal vereint zu sehen, war wieder Erwarten gar nicht stressig, sondern größtenteils recht entspannend.

Außerdem hab ich es geschafft, zum ersten mal selbst sowas ähnliches wie einen Krawattenknoten zu fabrizieren:

Ich bin der Held vom Erdbeerfeld!

Nachts musste ich dann mit meiner Mutter in einem Raum übernachten, was schlecht war: die hat nämlich geschnarcht wie ein komplettes kanadisches Holzfällerbataillon, was es mir sehr erschwerte, einzuschlafen. Und war ich endlich mal ein bißchen eingedöst, hat sie die Tonlage gewechselt. Unangenehm, glücklicherweise stand sie dann schon um acht auf. Unglücklicherweise wurde ich von meiner Nichte dann schon um neun Uhr wieder geweckt, und das auch noch mit ihrer neuen Digitalknipse...

In die Andacht musste ich dann auch noch mit, um der kleinen einen Gefallen zu tun, ungeduscht und unausgekackt (ich wurde immer gestört!) wie ich war, in nach Rauch stinkenden Klamotten... Was soll's, ich hab's überlebt, und mittags gab's schon wieder: tata!, Essen!

Zusammenfassend läßt sich sagen, daß sich das vergangene Wochenende durch ein Übermaß an gutem Essen und einen eklatanten Mangel an Schlaf auszeichnete.
3.5.06 21:10


Second Chance



Manche Platten haben wohl doch eine zweite Chance verdient. Z.B. die "Nation" von SEPULTURA... Damals[tm] gefiel mir die Mischung aus Tribalzeux, Stonerrock à la Kyuss und, ähem, ja halt doch noch irgendwo Thrash Metal ja gar nicht so wirklich. Aber Geschmäcker ändern sich, und als mir der Zufallsgenerator meiner Musikabspielweichware soeben mehr oder minder zufällig (irgendwie hab ich den Eindruck, als wählte der Algorithmus nicht gar sooo zufällig) ein Lied eben jener Scheibe vorsetzte, hab ich mich doch tatsächlich erstmal gefragt, was denn das für ne kuhle Bänd ist.

Nun, vielleicht waren damals noch die Vorurteile aus "Against"-Zeiten aktiv, als die "neuen" Sepultura nun ja wirklich ziemlich, nunja, bescheidene Musik machten und die Band für mich dann doch erstmal ziemlich abgeschrieben war. Wobei ich auch diese Scheibe grade nochmal angehört habe und zugeben muß, daß sie so erschröcklich, wie ich sie in Erinnerung habe, doch gar nicht ist.

Vielleicht muß ich mal weite Teile meiner Platten- und Tapesammlung neu sichten und bewerten...
4.5.06 02:23


Dr. Sommer



Die untrüglichsten Zeichen dafür, daß es hier in absehbarer Zeit nicht mehr schneien und frieren wird und langsam, aber unaufhaltsam schließlich doch noch Sommer wird:

  1. Die Wiesen auf dem Campus werden von Bikinitussen bevölkert.

  2. Plötzlich stehen unten vorm Haus tausend Fahrräder

  3. Ich krieg wieder blonde Strähnchen


Außerdem ist mir aufgefallen: Herren joggen, die Damen ertüchtigen sich durch "Walking" oder -die jüngeren- Rollschuhfahren ("inlinern").
9.5.06 11:37


Glückauf, der Steiger kommt!



Letzte Woche war ich mal wieder im wunderschönen Saarland, hauptsächlich, um mein doch nicht reparaturbedürftiges Auto wieder einzusammeln, aber natürlich auch, um meinem Erzeuger einen Besuch abzustatten, mich mit meinem alten Antrum Nequam-Mitstreiter Pascal zu treffen und auch ein wenig Rad zu fahren.

Vor allem bei letzterer Gelegenheit sind ein paar durchaus hübsche Bilder entstanden, die man sich hier hier angucken kann.

Hier schonmal ein kleiner Vorgeschmack:
Meinereiner
Meinereiner am Lautenbacher Weiher
kastanie
Kastanienblüte in Dörrenbach
Ostertal
Ostertal zwischen Hoof und Osterbrücken
Titten
Besuch im ersten Hooters-Restaurant in Deutschland

Um das ganze etwas ausführlicher zu dokumentieren: Donnerstags mittag kam ich inkl. Fahrrad per Bahn in St. Wendel an, war dann noch mit Pascal ein wenig Bier kaufen, radelte alsbald zum Lautenbacher Weiher (leider nicht dokumentiert), verbrachte daselbst etliche Stunden wartend auf Pascal und hernach mit demselben, fuhr mit dem Rad von da nach Haupserweiler (Großteil der Bilder) und aß zu Abend mit Vater und Ursel.

Sehr gut gefallen haben mir die vorbildlich ausgeschilderten Radwege, sogar mit Wegweisern zu abseits der Radwege liegenden Sehenswürdigkeiten!

Ebenfalls sehr hübsch: das weitgehend renaturierte Ostertal.

Abends dann wollten Pascal und ich eigentlich noch was trinken gehen in Neunkirchen und starteten daselbst im Hooters, wie auch auf zwei Bildern zu sehen. Wer nicht weiß, was das ist: das ist ein Burgerrestaurant, wo's neben reichlich Fußball auf überdimensionierten Plasmafernsehern, Bier und Burgern auch sehr leicht bekleidete und mehr oder weniger ansehnliche und vor allem obenrum gut bestückte weibliche Bedienungen gibt.

Unsere Bedienung war eine von der hübscheren Sorte, und außerdem hatten wir noch ein nettes Gespräch mit ihr. Dennoch wollten wir nach einem (ich als Fahrer) bzw. zwei Bier (Pascal) dann doch mal den Standort wechseln, was leichter gesagt ist als getan: in der Provinz kriegt man nämlich nach zwölf nur noch schwerlich ein Bier, ohne in die typischen Alkoholikerkneipen einfallen zu müssen. Und so sind wir dann noch in der Dorfkneipe in Breitenbach gelandet.
15.5.06 20:00


Sauf Dich schlank!



Um ein Gramm Wasser im Temperaturbereich zwischen 273,15 und 373,15 Kelvin (0° bis 100°C) um ein Grad zu erhitzen, benötigt man durchschnittlich eine Kalorie. Da Bier zum größtenteil eben aus Wasser besteht, können wir davon ausgehen, daß wir also, um einen Liter fünf Grad kaltes Bier auf Körpertemperatur zu bringen, ça. 32000 Kalorien verbrauchen.

Dummerweise enthält Bier je Liter aber bereits 410000 Kalorien, also mehr als das Zehnfache. Der lange Zeit im Internet und per E-Mail kursierende Diätplan, durch das Trinken von kaltem Bier abzunehmen, ist also auch rein rechnerisch falsch und wird dementsprechend nicht nur augenscheinlich durch die allerorten vor allem in der jetzt gerade beginnenden Sommerzeit zutage tretenden Bierwampen widerlegt.

Aber: gar so böse ist Bier nun auch nicht! Denn:

"Bier enthält wenig Kalorien. Lebensmittel mit wenig Kalorien sollten bei einer Reduktionsdiät die Hauptanteil der Nahrung ausmachen." (Quelle)


Nun denn, auf meine Reduktionsdiät!1 Prost, Freunde!

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1Die ich ja auch sooo nötig habe...
18.5.06 02:34


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